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... Die vierte Auflage meines Lehrbuches stützt sich, was Aufbau und
Gliederung betrifft, im Wesentlichen auf das Konzept der früheren Auflagen.
Die Überarbeitung hat mir vorab Gelegenheit gegeben, dem 1. Juli 2004 in
Kraft getretenen Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003 über Fusion, Spaltung,
Umwandlung und Vermögensübertragung (Fusionsgesetz) und der ab 1. Januar
2006 geltenden Teilrevision vom 18. März 2005 des Bundesgesetzes über die
Stempelabgaben Rechnung zu tragen. Bei der Verrechnungssteuer habe ich
(neben dem Fusionsgesetz) die am 23. Juni 2000 und am 15. Dezember 2000
verabschiedeten Gesetzesänderungen, die Verordnungsänderung vom 22. November
2000, die Verordnung vom 22. Dezember 2004 über die Steuerentlastung
schweizerischer Dividenden aus wesentlichen Beteiligungen ausländischer
Gesellschaften und das Zinsbesteuerungsabkommen berücksichtigt.
Ebenfalls erwähnt wird das noch nicht in Kraft gesetzte Bundesgesetz vom 17.
Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht. Was die Botschaft des
Bundesrats vom 22. Juni 2005 zum Unternehmenssteuerreformgesetz II und die
Botschaft vom 23. September 2005 zum Bundesgesetz über die kollektive
Kapitalanlage angeht, wird im ersten Teil des Lehrbuches in Kursivschrift
auf die in diesen Botschaften figurierenden, vom Parlament noch nicht gut
geheissenen Vorschläge des Bundesrats hingewiesen, soweit diese Vorschläge
die Stempelabgaben und die Verrechnungssteuer betreffen. Rechnung getragen
habe ich ferner den Praxisänderungen, welche die Besteuerung der
Dienstleistungsgesellschaften, die Behandlung von Domizil- und
Fakturierungsgesellschaften (Stichwort «Fifty-Fifty-Praxis») sowie die
Besteuerung von sog. Sekundärberichtigungen betreffen.
Die im Ersten Teil enthaltene Übersicht über die
Stempelabgaben und die Verrechnungssteuer habe ich durch verschiedene
Hinweise zur Gesetzesinterpretation ergänzt.
Was den Zweiten und den Dritten Teil angeht, habe ich die
Nummerierung der Fallbeispiele und der Lösungshinweise nicht verändert. Neu
aufgenommen habe ich das Fallbeispiel 8 b), das die Übertragung eines
Betriebs auf eine Schwestergesellschaft illustriert. Neu beigefügt habe ich
sodann die Fallbeispiele 72 76, welche Fragen der Übertragung von
Beteiligungen im Konzern, die Problematik von Sanierungsfusionen, von
geldwerten Leistungen einer ausländischen Tochtergesellschaft an den
Aktionär der (inländischen) Muttergesellschaft, von fusionsähnlichen
Zusammenschlüssen sowie Fragen der Steuerumgehung im Zusammenhang mit dem
Rückkauf eigener Aktien illustrieren. Die eingangs erwähnten
Neuerungen erforderten eine Überarbeitung der Lösungshinweise zu den
Fallbeispielen 5, 7, 8, 9, 12, 16, 19, 28, 29, 32, 38, 42, 48 und 51.
Die früheren Auflagen meines Lehrbuches enthielten jeweils einen Anhang, in
dem neben Deklarationsformularen die von der ESTV herausgegebenen Formulare,
Wegleitungen, Merkblätter und Kreisschreiben wiedergegeben waren. Auf diesen
Anhang habe ich aus zwei Gründen verzichtet. Zum einen wäre das Buch nicht
mehr handlich, wenn ich mit der Publikation der (teils umfangreichen)
Wegleitungen und Kreisschreiben fortfahren wollte. Vor allem aber können die
bisher im Anhang reproduzierten Dokumente im Internet konsultiert werden,
was den Verzicht auf den Anhang rechtfertigt. (... zitiert aus
dem Vorwort)
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