Steuern der Schweiz: Gesetze, Verordnungen, Kreisschreiben, Wegleitungen zur direkten Bundessteuer 1409013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übersicht und Fallbeispiele zu den Stempelabgaben und zur Verrechnungssteuer

 



Dr. iur. CONRAD STOCKAR
 

280 Seiten, 2006, broschiert
Aktualisierte und erweiterte 4. Auflage

SFr. 89.–

 
... Die vierte Auflage meines Lehrbuches stützt sich, was Aufbau und Gliederung betrifft, im Wesentlichen auf das Konzept der früheren Auflagen. Die Überarbeitung hat mir vorab Gelegenheit gegeben, dem 1. Juli 2004 in Kraft getretenen Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003 über Fusion, Spaltung, Umwandlung und Vermögensübertragung (Fusionsgesetz) und der ab 1. Januar 2006 geltenden Teilrevision vom 18. März 2005 des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben Rechnung zu tragen. Bei der Verrechnungssteuer habe ich (neben dem Fusionsgesetz) die am 23. Juni 2000 und am 15. Dezember 2000 verabschiedeten Gesetzesänderungen, die Verordnungsänderung vom 22. November 2000, die Verordnung vom 22. Dezember 2004 über die Steuerentlastung schweizerischer Dividenden aus wesentlichen Beteiligungen ausländischer Gesellschaften und das Zinsbesteuerungsabkommen berücksichtigt.

Ebenfalls erwähnt wird das noch nicht in Kraft gesetzte Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht. Was die Botschaft des Bundesrats vom 22. Juni 2005 zum Unternehmenssteuerreformgesetz II und die Botschaft vom 23. September 2005 zum Bundesgesetz über die kollektive Kapitalanlage angeht, wird im ersten Teil des Lehrbuches in Kursivschrift auf die in diesen Botschaften figurierenden, vom Parlament noch nicht gut geheissenen Vorschläge des Bundesrats hingewiesen, soweit diese Vorschläge die Stempelabgaben und die Verrechnungssteuer betreffen. Rechnung getragen habe ich ferner den Praxisänderungen, welche die Besteuerung der Dienstleistungsgesellschaften, die Behandlung von Domizil- und Fakturierungsgesellschaften (Stichwort «Fifty-Fifty-Praxis») sowie die Besteuerung von sog. Sekundärberichtigungen betreffen.

Die im Ersten Teil enthaltene Übersicht über die Stempelabgaben und die Verrechnungssteuer habe ich durch verschiedene Hinweise zur Gesetzesinterpretation ergänzt.

Was den Zweiten und den Dritten Teil angeht, habe ich die Nummerierung der Fallbeispiele und der Lösungshinweise nicht verändert. Neu aufgenommen habe ich das Fallbeispiel 8 b), das die Übertragung eines Betriebs auf eine Schwestergesellschaft illustriert. Neu beigefügt habe ich sodann die Fallbeispiele 72 76, welche Fragen der Übertragung von Beteiligungen im Konzern, die Problematik von Sanierungsfusionen, von geldwerten Leistungen einer ausländischen Tochtergesellschaft an den Aktionär der (inländischen) Muttergesellschaft, von fusionsähnlichen Zusammenschlüssen sowie Fragen der Steuerumgehung im Zusammenhang mit dem Rückkauf eigener Aktien illustrieren.

Die eingangs erwähnten Neuerungen erforderten eine Überarbeitung der Lösungshinweise zu den Fallbeispielen 5, 7, 8, 9, 12, 16, 19, 28, 29, 32, 38, 42, 48 und 51.

Die früheren Auflagen meines Lehrbuches enthielten jeweils einen Anhang, in dem neben Deklarationsformularen die von der ESTV herausgegebenen Formulare, Wegleitungen, Merkblätter und Kreisschreiben wiedergegeben waren. Auf diesen Anhang habe ich aus zwei Gründen verzichtet. Zum einen wäre das Buch nicht mehr handlich, wenn ich mit der Publikation der (teils umfangreichen) Wegleitungen und Kreisschreiben fortfahren wollte. Vor allem aber können die bisher im Anhang reproduzierten Dokumente im Internet konsultiert werden, was den Verzicht auf den Anhang rechtfertigt.

(... zitiert aus dem Vorwort)
 


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